Die 7 Stufen deiner KI-Nutzung: Wo stehst du wirklich?
Lieber hören? Diese Folge gibt es auch als Folge 332 im Podcast „Volles Potenzial mit Meike Hohenwarter“: zur Folge auf Podigee.
Heute fuhr ich mit dem Flughafen-Taxi nach Hause, und der Taxifahrer erzählte mir unterwegs von KI. Er kenne sich aus, sagte er. Neulich wollte er etwas auf Englisch übersetzen lassen, und die KI vertat sich dabei in den Zeitzonen. Seither weiß er, was er von KI zu halten hat.
Ich nickte und sagte nichts.
Solche Gespräche führe ich im Moment andauernd. Eine Kollegin erzählte mir stolz, sie habe schon 27 KI-Kurse besucht. Siebenundzwanzig! An der Volkshochschule. Dann schickte sie mir die Ausschreibung für ihren eigenen Workshop, und ich sah sofort: Kraut und Rüben. Keine Formatierung, kein straffer Marketing-Text, nichts lieblich anzusehen. Da war keine KI dran. Nicht an der Planung, nicht am Text, nicht an der Formatierung.
Und ich merke: Ich kann mit den meisten Menschen gar nicht darüber reden, was ich mit KI mache. Nicht, weil es kompliziert wäre. Sondern weil fast alle glauben, sie wüssten, was KI ist. Und in Wirklichkeit kennen sie nichts anderes, als ein bisschen etwas bei ChatGPT abzufragen. KI als das neue Google.
Der Taxifahrer beurteilt KI nach einer Übersetzung. Die Kollegin nach 27 Kursen, in denen man offenbar genau das lernt: ein bisschen fragen, ein bisschen prompten. Beide glauben, sie hätten KI gesehen.

Und jetzt zu dir
Ich vermute, du sitzt diesem Irrtum auch auf. Nicht, weil du nachlässig wärst, sondern weil es allen so geht: Du kennst KI aus ein paar Texten, vielleicht aus einem Bild. Dein Urteil steht, was KI für dein Business kann und was nicht. Und dieses Urteil fühlt sich vollständig an.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie. Nicht in der Theorie, sondern an meinem Business und an den Menschen, mit denen ich seit Ende Juli ihr eigenes Cockpit erschaffe.
Zwei Studien aus demselben Sommer
Dass es nicht nur dem Taxifahrer so geht, zeigen die Zahlen. Das MIT untersuchte im Sommer 2025 dreihundert KI-Einführungen in Unternehmen. Über 80 Prozent der Unternehmen probieren ChatGPT und Co aus. Aber nur 5 Prozent schaffen es, KI so in ihrer Arbeit zu verankern, dass sie messbar etwas bringt. Die restlichen 95 Prozent bleiben beim Ausprobieren stehen.
Ich sah diese Zahl neulich auf den Folien eines Marketing-Kongresses, fotografiert und geteilt von jemandem, der sie als Warnung vor KI verstand: achtsam dosieren, nicht zu viel. Auf denselben Folien stand aber auch: „Fast jeder nutzt KI. Fast keiner verdient dadurch mehr.“ Und: „Vier Stunden Prompten fühlt sich besser an als zwei Stunden Verkaufen. Es ist nur teurer.“
Im selben Sommer kam eine zweite Studie, ebenfalls vom MIT: 54 Leute schrieben Aufsätze, ein Teil mit ChatGPT, ein Teil ohne, mit Hirnstrommessung dabei. Wer die KI schreiben ließ, hatte weniger Hirnaktivität und konnte sich hinterher kaum an den eigenen Text erinnern. Die Studie wird gern zitiert, um zu zeigen, dass KI uns dumm macht.
Ich lese die beiden Studien so: Die eine zeigt, was passiert, wenn du die KI für dich denken lässt. Die andere zeigt, was passiert, wenn du sie nicht für dich arbeiten lässt. Beides ist die Pfütze. Wer die KI denken lässt, wird kleiner. Wer die KI arbeiten lässt, wird größer. Und zum Arbeiten-Lassen gehört mehr als ein Chatfenster.
Warum du dich wahrscheinlich überschätzt (und das nicht dumm ist)
Es gibt dafür einen Mechanismus, und er hat nichts mit Intelligenz zu tun: Wer wenig von einer Sache weiß, kann nicht sehen, wie viel er nicht weiß. Also schätzt er sich hoch ein. Wer viel weiß, sieht den Berg vor sich und wird bescheiden. Vor drei Jahren schrieb ich darüber, warum sich Dummköpfe besser verkaufen. Damals ging es um die Konkurrenz. Heute geht es um KI, und da gilt es für jede:n, auch für mich: Vieles, was ich heute mache, gab es vor zwei Jahren schlichtweg noch nicht. Wenn man nicht weiß, was es alles gibt, kann man nicht wissen, was einem fehlt. Ich selbst bin auch nicht im Meer. Ich bin in einem großen See. Aber ich sehe das Meer. Der Taxifahrer sieht es gar nicht.
Deshalb bekommst du jetzt die ganze Treppe. Sieben Stufen, wie Coaches, Expert:innen und Einzelunternehmer:innen KI nutzen. Wer Apps programmiert oder Daten auswertet, arbeitet anders; für die ist dieses Modell nicht gedacht. Nach jeder Stufe bekommst du den einen Schritt, der dich auf die nächste bringt.
Aber vorher: Sag dir selbst, auf welcher Stufe du stehst, von 1 bis 7. Und dann finde es heraus, bevor du die Auflösung liest.
Mach den KI-Stufen-Test (8 Fragen, 3 Minuten)

Stufe 1: Du chattest ein bisschen mit der KI
Chatfenster auf, Frage rein, Antwort raus. Rezept, Reiseplan, ein Mail-Entwurf, der nach jedem klingt. KI als das neue Google. Praktisch, aber austauschbar.
„Aber meine KI kennt mich doch schon so gut!“, höre ich jetzt oft. Ich weiß, wovon du sprichst: Die Gedächtnis-Funktion ist heute standardmäßig eingeschaltet, und ja, sie merkt sich Fetzen aus deinen Gesprächen mit ihr.
Aber Hand aufs Herz: Kennt sie deine Angebote? Deine Preise? Deine Kund:innen? Deine Pläne für nächstes Jahr?
Hier entsteht der Satz „KI schreibt doch nur Einheitsbrei“. Stimmt ja auch. Auf dieser Stufe. Hier steht der Taxifahrer, hier steht die Kollegin mit den 27 Kursen, und hier stehen die 95 Prozent aus der Studie.

Was auf dieser Stufe fehlt: Deine KI weiß nichts von deinem Business. Deshalb muss sie alles jedes Mal neu raten.
So kommst du auf Stufe 2
Leg in deiner KI ein Projekt an und leg drei Dinge hinein: deine Über-mich-Seite, eine Beschreibung deiner Idealkund:in und dein wichtigstes Angebot. Ab jetzt arbeitest du nur noch in diesem Projekt.
Stufe 2: Deine KI lernt dein Business
Jetzt bekommt sie dein Wissen dauerhaft hinterlegt: wer du bist, wen du erreichst, was du anbietest, wie du klingst.
Der Unterschied ist sofort spürbar: Der nächste Newsletter-Entwurf klingt zum ersten Mal nach dir. Nicht nach Einheitsbrei. Und du hörst auf, jedes Mal von vorn zu erklären, wer du bist.
Es gibt dazu einen Einwand, den ich ernst nehme: „Je mehr die KI über dich weiß, desto mehr redet sie dir nach dem Mund.“ Das passiert, wenn du es ihr durchgehen lässt. Es ist an dir, der KI ganz genau zu sagen, was du von ihr willst und wie sie dir Feedback geben soll.
Eine Teilnehmerin aus meiner Pilotgruppe, die neben ihrem Job ein zweites Business entwickelt, erlebt das Gegenteil von Schmeichelei: Ihre KI sagt ihr regelmäßig „du nimmst dir wieder zu viel vor, du hast zwei Jobs, das ist unrealistisch“, und dann wird der Tagesplan entschlackt. Und ihre KI fragt sie: „Was lässt du stattdessen weg, wenn das ein neues Projekt ist?“ Eine KI, die dein Business kennt, kann dir widersprechen. Eine, die dich nicht kennt, kann nur schmeicheln.

Was auf dieser Stufe fehlt: Jede wiederkehrende Aufgabe erklärst du noch neu, und die Qualität schwankt, je nachdem, wie gut du gerade briefst.
So kommst du auf Stufe 3
Nimm die eine Aufgabe, die jede Woche wiederkommt, und schreib einmal sauber auf, wie du sie erledigt haben willst: Eingabe, Schritte, Form des Ergebnisses. Das ist dein erstes Arbeitsmäppchen.
Stufe 3: Sie übernimmt wiederkehrende Aufgaben
Kennst du das? Jede Woche dieselbe Zusammenfassung schreiben. Jedes Mal dieselben Dateien in die Kursplattform laden. Immer wieder dieselbe langweilige Arbeit, die niemand sieht und die trotzdem gemacht werden muss. Stell dir vor, du musst das nie wieder tun. Und jede Menge andere Aufgaben auch nicht.
Jetzt reden wir von sogenannten „Skills“. Das klingt furchtbar technisch, oder? In Wahrheit ist ein Skill nur eine angelernte Kraft. Sie bekommt ein Arbeitsmäppchen mit ihrer Job Description und erledigt die dann nach Punkt und Komma. Ein Mal sauber angelernt, für immer erledigt. Gleiche Qualität, jedes Mal, ohne dass du neu erklärst.
Bei mir heißt so eine Kraft zum Beispiel „Masterclass-Zusammenfassung“: Zoom-Transkript rein, fertiges Word-Dokument in meinem Design raus, und die Zusammenfassung landet gleich in der richtigen Lektion auf meiner Kursplattform. Ich erklärte das ein einziges Mal. Bei zwei bis drei Workshops und Coachings pro Woche ist das eine Menge eintöniger Arbeit, die ich seither nie wieder selbst erledige.

„Claude schreibt grad meine Rechnungen, während ich endlich in Ruhe meinen Kaffee trinke.“
Henrike Baumgartner, Teilnehmerin der Business Cockpit PilotgruppeDas ist schon ziemlich cool. Aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Was auf dieser Stufe fehlt: Bei dir passiert das alles noch im Chatfenster. Du kopierst heraus, speicherst selbst ab, suchst später wieder danach. Bei mir passiert es längst nicht mehr im Chatfenster. Das ist der Unterschied zur nächsten Stufe.
So kommst du auf Stufe 4
Gib deiner KI einen eigenen Ordner, in dem sie arbeiten darf, mit einer Datei, in der steht, was wohin gehört. Ein einziger Ordner, klar beschriftet, reicht für den Anfang.
Stufe 4: Sie managt dein Büro
Der große Sprung, und für mich der wichtigste von allen: Deine KI zieht aus dem Chatfenster aus und arbeitet in deiner Ablage. Das ist die Stufe, auf der mein Business Cockpit beginnt.
Stell dir vor, sie stellt sich einen eigenen Schreibtisch in deinen Computer und managt von dort aus dein Büro. Du lädst nie wieder etwas herunter und wieder hinauf. Hast du gerade deine Preise geändert, deinen Produktnamen, deine Positionierung? Bisher tauschtest du dafür in jedem Projekt alle Dokumente aus. Jetzt hält die KI alles auf dem neuesten Stand. Du sitzt da wie ein Chef von anno dazumal und sagst: „Claude, bring mir das.“
Was das konkret heißt? Drei Dinge aus meinem eigenen Alltag, alle aus der letzten Woche.
Erstens mein Content- und Launchplan für das nächste Jahr: ein Cockpit, in dem ich auf einen Blick sehe, was wann an meine Liste geht, welcher Beitrag die Woche trägt und was auf jedem Kanal dran ist. Das Ganze erstellte ich, während ich im Fit Camp in Korsika vier bis fünf Stunden am Tag Sport machte. Einfach so nebenher, indem ich der KI erzählte, wie ich mir das nächste Jahr vorstelle.

Das klingt kompliziert. Aber ich redete nur. Ich diktierte alles, und Claude formte daraus diese Übersicht, in die ich hinein- und hinauszoomen kann und die ich mit Katja teile. Will ich etwas ändern, sage ich einen Satz, und es ändert sich im Original.
Zweitens meine Zahlen. Seit Jahren wünschte ich mir mehr Überblick über meine Businesszahlen, doch bisher blieben sie alle beim Steuerberater. Nun hat die KI alle Buchungen seit 2019 erfasst. Ich habe jederzeit den Blick auf jeden einzelnen Posten, kann die Zahlen nach allen Gesichtspunkten abfragen und, noch wichtiger, damit die Zukunft planen: Zum ersten Mal kann ich als Einzelunternehmerin ein ernsthaftes Budget erstellen und meinen Erfolg planen, statt ihn nur im Nachhinein zu betrachten.
Drittens mein Nacht-Diktat. Nach einem langen Tag diktiere ich in einen einzigen Chat, was mir durch den Kopf geht: was bis Donnerstag dringend ist, was in die nächste Woche gehört, welche Idee ich für einen Blogartikel im April hatte, wen ich anrufen muss. Genauso nach einem Event: Visitenkarten, Notizen aus den Vorträgen, neue Produktideen. Meistens bleibt danach alles liegen, weil das Tagesgeschäft dich überrollt. Jetzt erledige ich endlich die Nacharbeit, die ich sonst auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschob.
Und ich sehe es jede Woche in meiner Pilotgruppe.
Renate arbeitet in kleinen Stücken, zwischen vielen anderen Dingen, und ihr Workspace hält den Faden: „Er weiß immer, was wir als Letztes gedacht haben, und korrigiert mich, wenn ich nochmal auf Altes zurückkomme.“
Genia strukturierte ihre ganze Online-Schule in einer Woche, alle Seiten neu, ein Freebie, ein Video, „alles kommt aus einer Quelle“. Und neulich rief sie ganz begeistert aus:

„Alles, was ich mir vorstelle, ist machbar.“
Genia Lackey, Teilnehmerin der Business Cockpit Pilotgruppe
Was auf dieser Stufe fehlt: Die KI sieht nur den Ordner. Kalender, eMail, Kursplattform und Browser sind für sie unsichtbar, die Handgriffe dazwischen machst du.
So kommst du auf Stufe 5
Verbinde nach und nach deine Tools mit deiner KI. Beginn zum Beispiel mit deinem Kalender.
Stufe 5: Sie arbeitet in all deinen Programmen
Jetzt bekommt sie Zugang zu deinen Werkzeugen: Kalender, eMail, Kursplattform. Du bist nicht länger die Dolmetscherin zwischen deinen Programmen und deiner KI. Und über die Browser-Erweiterung arbeitet sie sogar direkt auf Webseiten: liest aus, trägt ein, legt ab.
Damit fallen die tausend kleinen Handgriffe zwischen den Programmen weg, die dir bisher niemand abnehmen konnte.
Vorige Woche erschien mein Blogbeitrag über meinen ersten Triathlon. Ich sprach das Video. Alles danach erledigte meine KI: Sie formte den Text daraus, stellte das Video mit Titel, Beschreibung und Kapiteln auf YouTube, legte die Tonspur als Podcast-Folge an und erstellte den Beitrag in WordPress, mit Fotos, Player und Beitragsbild. Sogar das Reel für Instagram schnitt sie. Ich war weder in YouTube noch in Podigee noch in WordPress. Natürlich prüfte ich alles und besserte Kleinigkeiten aus. Aber was mich früher einen ganzen Arbeitstag kostete, kostete mich nun kaum mehr als die Zeit für das Video.
Und auch in meinem Privatleben gehen viele Dinge, die früher viel Zeit brauchten, in Sekundenschnelle. Ich bekomme die Termine für die nächsten zehn Stunden meines Kraulkurses, die KI trägt sie ein. Ich möchte eine Wanderreise planen: Ich erzähle der KI, was ich auf jeden Fall sehen will, wie viele Kilometer ich ungefähr gehen möchte, an welchen Tagen ich Termine habe, und bitte sie zum Schluss, das aktuelle Wetter zu berücksichtigen. Fertig ist die Route. Sie bucht mir Flüge, sortiert meine Fotos und leert meinen Download-Ordner.
In der Pilotgruppe verband Lydia vorige Woche ihren Terminkalender mit ihrem Newsletter-Programm und ihr Grafik-Tool gleich dazu. Bisher wartete sie für jede Änderung an ihrer Website auf ihre Webdesignerin. Ich sagte ihr: „Du brauchst niemanden mehr, der dir Webseiten erstellt.“ Ihre Antwort: „Ich habe den Verdacht, ja.“
Regula lässt ihre Fach-Newsletter in einen eigenen Ordner laufen und ihre KI jeden Montag nur diesen Ordner nach ihren Themen durchsuchen. Das Ergebnis: Sie hat alles Wesentliche zu ihrem Thema griffbereit, ohne viele Stunden mit Lesen zu verbringen.

„Der verbundene Workspace macht den Unterschied.“
Kirstin Schwerdtfeger, Teilnehmerin der Business Cockpit Pilotgruppe
Was auf dieser Stufe fehlt: Was du anstößt, wird erledigt, quer durch alles. Aber: Ohne dich passiert nichts.
So kommst du auf Stufe 6
Nimm die eine Aufgabe, die du jede Woche zur gleichen Zeit anstößt, und gib ihr einen Termin: Sie läuft ab jetzt von allein, und du prüfst nur noch das Ergebnis.
Stufe 6: Dein Business arbeitet, auch ohne dich
Geplante Aufgaben laufen los, ohne dass du sie anstößt.
Bei mir: Montag früh liegt die Wochenvorschau bereit. Webinar-Aufzeichnungen stellen sich selbst in die Kursplattform. Aus dem Zoom-Transkript von gestern Abend wurde über Nacht eine fertige Zusammenfassung. Ein Anmeldeformular wird regelmäßig abgefragt, ob Neues eingegangen ist, und die Antworten landen sortiert bei mir. Früher übertrug das eine Mitarbeiterin. Heute landen die Einträge von selbst auf der Seite. Und Erinnerungen melden sich von selbst, wenn etwas zu tun ist.
Das ist keine Zukunftsmusik, das ist mein ganz normaler Montag.

„Für mich tun sich grade Welten auf, und Freizeit ist in Sicht.“
Ruth Day, Teilnehmerin der Business Cockpit Pilotgruppe
Was auf dieser Stufe fehlt: Du gewinnst Zeit, aber du bist immer noch die eine Person, die alles anleitet. Was jetzt noch fehlt, ist weniger Technik als Führung: Wer macht was, mit welchem Modell, in welcher Rolle.
So kommst du auf Stufe 7
Schreib deine KI-Crew auf wie ein Organigramm: drei Rollen, je eine Stellenbeschreibung in fünf Zeilen. Dann gib der ersten Rolle einen Rechercheauftrag, den du sonst selbst gemacht hättest.
Stufe 7: Du führst, deine KI-Crew arbeitet
Ganz oben veränderst du die Rolle: Du machst nicht mehr, du führst.
Deine KI ist keine Einzelkraft mehr, sondern ein Team mit Namen und Stellenbeschreibungen. Bei mir heißen sie KIm, KIara, NiKI und KiKI, dazu kommen die vielen Arbeitsbienen, die parallel losziehen, wenn ich einen Rechercheauftrag gebe.

Neulich brauchte ich eine Medienliste für ein PR-Projekt, das erst nächstes Jahr losgeht. Sechs Arbeitsbienen recherchierten gleichzeitig sechs verschiedene Bereiche, und am Ende lagen 202 Medien sauber sortiert in einer Tabelle, mit Ansprechpartner:innen und Themen. Ich gab den Auftrag, trank einen Kaffee und prüfte das Ergebnis. Ich hatte in den Jahren davor schon mehrere Anläufe für PR genommen. Ohne KI war es jedes Mal so viel Arbeit, dass ich nicht dranblieb.
Ich hatte nie 20 Mitarbeiter:innen. Ich arbeite mit ein paar Menschen, die alle ihr eigenes Business führen und ein paar Stunden für mich da sind. Ich bin nach wie vor Einzelunternehmerin. Und plötzlich erstelle ich ein Budget, plane meine PR und hebe meine Verkaufsgespräche auf ein anderes Niveau. Weil ich weiß, was ich tue, und die KI mir zuliefert.
Das meine ich mit 20 Mitarbeiter:innen
Nicht 20 Chatfenster. Ein Team, das weiß, wer ich bin, in meinen Dateien arbeitet, meine Programme bedient, nachts weiterarbeitet und Aufträge parallel erledigt. Und ich habe den Kopf frei für das, was nur ich kann.
Und als Krönung wird KI sogar zum eigenen Produkt: Meine MeiKI ist gerade in Ausbildung. Sie lernt all meine Inhalte der letzten Jahre, damit mein Wissen für meine Kund:innen jederzeit abrufbar ist, in meinem O-Ton.

Auf dieser Stufe stehen sehr wenige. Und die meisten davon erarbeiteten sich das Stück für Stück, genau wie ich. Von hier aus gibt es nur noch eine Richtung: hinaus zu deinen Kund:innen.
Wenn du ganz oben stehst
Schreib auf, welchen Teil deiner Arbeit deine Kund:innen am häufigsten bewundern. Genau das ist der erste Helfer, den du für sie erschaffen könntest.
Stunde der Wahrheit
Wo stehst du wirklich? Falls der Test noch aussteht: Jetzt wäre der Moment.
Meine Pilotgruppe aus dem Full Potential Business Cockpit ist seit Ende Juli dabei, neun von zwölf Wochen, die meisten kamen von Stufe 1 oder 2. Was sie heute erschaffen, hast du in den Geschichten und Stimmen in diesem Beitrag gelesen. Die Gruppe ist noch nicht einmal fertig, und die Leute heben ab. Wir können Dinge tun, von denen wir nie zu träumen wagten, dass wir sie mit unserem Einzelunternehmen in die Welt tragen.
Viele reden gescheit über KI. Ich sehe täglich die Tatsachen.
Und jetzt das Wichtigste, denn darum geht es mir wirklich:
Und jetzt bin ich neugierig: Welche Stufe gabst du dir, und welche gab dir der Test? Schreib mir, ich lese jede Antwort selbst.
Dein eigenes Cockpit. In drei Monaten.
Im Business Cockpit führe ich dich in drei Monaten von Stufe 1 bis mitten hinein in Stufe 6: Deine KI lernt dein Business, managt dein Büro, arbeitet in deinen Programmen, und deine ersten Automationen laufen. Geführt, Schritt für Schritt, ohne Technik-Vorkenntnisse, in einer kleinen Gruppe. Bewerbungen für Runde 2 bis 6. November.
Zum Business CockpitDort findest du auch mein kostenloses Online-Training „So verleihst du deiner KI Flügel“.Häufige Fragen zu den 7 Stufen
Was sind die 7 Stufen der KI-Nutzung?
Ein Modell von Meike Hohenwarter für Coaches, Expert:innen und Einzelunternehmer:innen. Es beschreibt, wie tief KI in einem Business arbeitet: 1 Chatten, 2 die KI kennt dein Business, 3 angelernte Kräfte für wiederkehrende Jobs, 4 die KI arbeitet in deinen Dateien, 5 sie ist mit deinen Tools verbunden, 6 Aufgaben laufen von selbst, 7 du führst eine KI-Crew. Jede Stufe bedeutet mehr freie Kapazität, nicht mehr Technik.
Auf welcher KI-Stufe stehen die meisten?
Auf Stufe 1. Das MIT hat 2025 gezeigt, dass über 80 Prozent der Unternehmen ChatGPT und Co ausprobieren, aber nur 5 Prozent KI so verankern, dass sie messbar etwas bringt. In meinen Webinaren sehe ich dasselbe Bild: Fast alle chatten, sehr wenige lassen die KI arbeiten.
Macht KI dumm?
Wenn du sie für dich denken lässt, ja: Eine MIT-Studie von 2025 zeigt weniger Hirnaktivität und schlechtere Erinnerung bei Leuten, die ChatGPT ihre Aufsätze schreiben ließen. Wenn du sie für dich arbeiten lässt, passiert das Gegenteil: Du hast den Kopf frei für das, was nur du kannst.
Wie finde ich heraus, auf welcher KI-Stufe ich stehe?
Mit dem KI-Stufen-Test: acht Fragen, drei Minuten. Du bekommst deine Stufe, was die nächste dir bringt und deinen konkreten nächsten Schritt.
Brauche ich Technik-Vorkenntnisse für die höheren KI-Stufen?
Nein. Die Stufen 4 bis 6 sind kein Programmieren, sondern Ordnung, Verbindungen und Termine. Im Business Cockpit gehen wir sie geführt, Schritt für Schritt, ohne Vorkenntnisse.
Meike Hohenwarter
Ich begleite Coaches & Expert:innen dabei, in ihre volle Größe zu gehen.
Entwickle dein Business.
Entfalte deine Persönlichkeit.
Lebe deine Essenz.
Nicht durch mehr Social Media, nicht durch bezahlte Ads.
Sondern durch Echtheit, Tiefe & Mut.
Seit 25 Jahren Coach und Unternehmerin, davon 14 Jahre im Online Business. Mentorin, Keynote-Speakerin und Autorin.
Mein Lebensmotto: Live Your Full Potential!
60.000+ Kursteilnehmer:innen · 500+ Einzelkund:innen begleitet · 4 Amazon-Bestseller · 2.500+ Bewertungen auf Proven Expert (4,5+ Sterne)
Meine Community ist dein Business Zuhause und begleitet dich online und offline vom Start bis zum Rock Star.
Bei mir bist du nie wieder alleine.
„Meike ist eine strahlende Seele voller Liebe und Tiefgang, die selbst jede Einladung des Lebens für Wachstum nutzt und mit all ihrer Weisheit & Expertise die Menschen sehend, stärkend und ermächtigend auf ihrem Weg begleitet.“
Anne-Kathrin Schmieg, Mentorin & Botschafterin für gelebtes Neues BewusstseinMehr von mir zu diesem Thema
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