22+1 Tipps für mehr Sichtbarkeit – Teil 1: Video

Mache dich sichtbar - erreiche mehr Interessenten und Kunden!

Immer wieder werde ich von neuen Selbständigen gefragt, wie sie es schaffen, besser gesehen zu werden. Denn schon recht bald merken viele, dass eine eigene Webseite und ein Facebook-Auftritt alleine keine Kunden bringen. Man muss sich schon etwas mehr ins Zeug legen, um gesehen zu werden! Und nur wenn du sichtbar bist, können potenzielle Kunden überhaupt dein Angebot wahrnehmen – und letzten Endes auch kaufen.

Du willst also gesehen werden, damit Menschen sich für dein Angebot interessieren und es auch kaufen? Dann bist du genau richtig hier bei meinem 3teiligen Video-Blog! In Teil 1 widmen wir uns deinem Gesicht und dem Erstellen von Videos.

Du bist schon ein Mensch!

Viele neue UnternehmerInnen bemühen sich oft lange, einen kunstvollen Firmennamen und ein kreatives Logo zu erstellen. Auch ich habe das in meinen Anfängen getan. Doch damit nimmst du dir einen großen Wettbewerbsvorteil, den wir EinzelunternehmerInnen haben:

Große Firmen schaffen sich um viel Werbebudget Avatare, damit ihre Marke menschlicher wird. Da gibt es dann die Familie Putz vom XXLutz oder den Hausverstand von Billa, die dir in Ferseh-, Radio- und Palkatwerbung die menschliche Seite eines großen Konzerns zeigen.

Warum wollen dann viele (äußerst menschliche) EinzelunternehmerInnen lieber wie ein Konzern wirken? Dein Gesicht ist dein bestes Logo und dein ganz persönlicher Name ist der beste Firmenname, den du finden kannst! Zeige dein Gesicht und deinen Namen bei allen Aktivitäten – und deine potenziellen Kunden werden auf dich aufmerksam!

Kamerascheu? – ich weiß genau, wovon du sprichst!

Es gibt diese Menschen, die am Liebsten 100 Selfies am Tag machen, die es lieben, in jede Kamera zu lächeln. Ich persönlich gehöre definitiv nicht zu dieser Sorte! Jahrelang habe ich es vermieden Fotos, oder erst recht Videos von mir zu veröffentlichen. Erfolgreich bin ich trotzdem geworden, doch hätte ich mich früher mehr gezeigt, wäre vieles einfacher gewesen!

Ich verstehe dich also wirklich gut, wenn du um Kameras lieber einen Bogen machst – und trotzdem rate ich dir, dich darauf einzulassen! Es wird mit der Zeit leichter, glaube mir! Heute denke ich nicht mehr viel darüber nach, wenn ich mich vor eine Kamera stelle. In meinem kostenlosen fünftägigen Workshop „Let’s go Online!“, der am Sonntag zum zweiten Mal startet, hast du übrigens viel Gelegenheit, dich in einer kleinen Gruppe live auf Video zu zeigen und über dich und dein Business zu sprechen.

Meine ersten 7 Tipps drehen sich daher darum, wie du dein Gesicht als Wiedererkennungs-Merkmal nutzt:

Tipp 1: Dein Gesicht ist dein Logo

Ein schnelles Urlaubsfoto oder gar ein Foto zusammen mit dem Freund taugen meist nicht als Firmenfoto. Mein Tipp: Investiere deine Zeit und Geld in schöne Fotos und erstelle eine Serie mit Bildern, die deine Persönlichkeit unterstreichen. Gut kommt es auch, wenn alle Bilder den gleichen Hintergrund oder eine andere Gemeinsamkeit haben. Von Vorteil ist es auch, wenn einige der Bilder nur zur einen Hälfte dich zeigen und auf der anderen Hälfte der Hintergrund frei bleibt. Das lässt sich gut für die Webseite, Visitenkarten und ähnliches nutzen, um nachher an der freien Stelle Text einzufügen. Verwende diese gleichen Bilder überall, wo ein Foto benötigt wird, also auf deiner Webpage, Social Media, auf Bannern, Thumbnails etc.

Wie schon erwähnt, ist Video ein wichtiges Medium – und gewinnt zunehmend noch mehr an Aufmerksamkeit. Daher drehen sich Tipp 2-7 alle um deine Sichtbarkeit auf Video.

Ich kann doch nicht alles umsonst hergeben!

Doch bevor wir weiter über die Möglichkeiten sprechen, dich auf Video zu zeigen, will ich kurz auf eine wichtige Frage eingehen: „Was soll ich denn in meinen Videos sagen?“ – und: „Kann ich denn alles einfach so umsonst hergeben?“

Ja, du kannst, denn dein Wissen als ExpertIn ist sehr vielschichtig. Wenn du wirklich in deiner Materie zuhause bist, dann kannst du zu jeder Frage in 3 Sätzen, 3 Minuten, 3 Stunden oder auch in 3 Tagen antworten – und jede dieser Ausführungen hat ihr Format!

In einem kostenlosen Video führst du Menschen kurz in eine Problematik und zeigst ihnen Lösungsmöglichkeiten auf. Oft wussten sie noch nicht einmal, dass sie ein Problem haben, das auch andere Menschen haben – und das auch einen Namen hat. Noch mehr freut es sie zu hören, dass es Lösungswege gibt. Der wesentliche Unterschied zwischen kostenlosen Inhalten und bezahlten ist meist der, dass in Ersterem das WAS gezeigt wird, in Zweiterem das WIE.

Tipp 2: Starte deinen eigenen Youtube-Kanal

Nachdem du in Zukunft viele Videos erstellen wirst, um online sichtbarer zu werden, zahlt es sich auf jeden Fall aus, deinen eigenen Youtube-Kanal zu erstellen. Der Kanal ist praktisch dein Profil auf Youtube.

Hier ein paar wichtige Tipps zu Youtube: Lade all deine Videos auf die Plattform und vergiss nicht, einen aussagekräftigen Titel mit den wichtigsten Suchwörtern zu wählen. Im Text solltest du auf jeden Fall Hyperlinks zu deinen Seiten eingeben. Außerdem kannst du auch noch Schlagwörter eingeben. Das ist deswegen so wichtig, weil Youtube zu Google gehört und Menschen hier gezielt nach ganz bestimmten Themen suchen. Das sogenannte Thumbnail – ein Bild, das dein Video repräsentiert – sollte auch auffällig und aussagekräftig sein. Wenn du regelmäßig zu Themen berichtest, dann kannst du auch eigene Playlists erstellten. Sehr hilfreich sind auch die klickbaren Links, die du in den Infokarten und im Abspann erzeugen kannst.

In letzter Zeit arbeiten immer mehr UnternehmerInnen auch mit Untertiteln. Diese Closed Captions werden auch auf Deutsch automatisch von Youtube erzeugt, brauchen aber schon noch einiges an Überarbeitung, da das Spracherkennungsprogramm natürlich nicht alles einwandfrei versteht. Auch ist alles in Kleinschrift gehalten und Satzzeichen werden auch keine gesetzt. Alternativ kannst du dein Skript hinaufladen (so du eines hast) und Youtube ist sehr gut darin, es richtig zu timen. Du kannst aber in jedem Fall auch nachbessern. Ein entsprechender Blog-Artikel von mir ist schon in Planung. Was hast du davon, dir diese Arbeit zu machen? Die Untertitel ermöglichen es deinen Zusehern auch dann zu schauen, wenn der laute Ton unangebracht ist, wie zB in Arbeit, Schule oder im Wartezimmer. Außerdem wirst du besser verstanden, wenn man den Text gleichzeitig liest, das gilt ganz allgemein, aber natürlich besonders, wenn dein Publikum Deutsch nicht als Muttersprache hat oder ansonsten körperlich eingeschränkt ist.

Youtube kannst du mittlerweile auch für Live-Übertragungen nutzen.

Tipp 3: Auch Facebook setzt auf Video

Facebook möchte Youtube den Rang als Video-Plattform streitig machen und belohnt daher ganz besonders deine Video-Auftritte. Wenig Sinn macht es aus dem gleichen Grund, deine Youtube-Videos auf Facebook zu teilen, denn der Facebook Algoritmus wird das mit einer schlechten Auslieferung bestrafen.

Es ist also wichtig, deine Videos auch auf Facebook hinaufzuladen. Vergiss nicht, dass du auch dort anschließend in die Bearbeitung des Videos gehst und ein kleines Finetuning vornimmst:

Gib dem Video einen aussagekräftigen Titel, teile einen Hyperlink auf dein Angebot, füge nachträglich ein besseres Thumbnail ein und auch hier kannst du Untertitel hinzufügen. Allerdings werden diese leider nicht von Facebook generiert, du kannst sie dir aber von Youtube runterladen und auch Facebook hochladen (wie gesagt ein entsprechender Blog-Artikel ist schon in Planung).

Tipp 4: Zeige dich live auf Facebook

Noch lieber als deine hinaufgeladenen Videos hat Facebook Live Videos. Das geht heute wirklich ganz einfach. Die Funktion findest du sowohl in der Chronik als auch auf Seiten und in Gruppen gleich neben der Möglichkeit eines normalen Posts. 3, 2, 1 und schon bist du live!

Hier ein paar Tipps: Sei trotzdem vorbereitet und langweile deine Interessenten nicht mit uninteressanten Alltäglichkeiten, achte darauf, dass du ein gutes Mikro verwendest, bei Handy-Aufnahmen nimm das Handy quer, denn alle Bildschirme haben kein Hoch- sondern ein Querformat – und auch hier kannst du nachher noch in die Bearbeitung gehen und das Video optimieren, i.e. besserer Titel, Text und Thumbnail und eventuell auch wieder Untertitel.

Mit Facebook Live hast du die Möglichkeit, dein eigenes Video Magazin in Form einer regelmäßigen Sendung zu starten!

Tipp 5: Videos auf deiner Webseite

Die gleichen Videos, die du auf Youtube und Facebook teilst, kannst du auch auf deiner Webseite ausstellen. Das geht in einem Blog – oder vielmehr Vlog oder auch Video-Blog. In anderen Fällen sind eventuell eigene Landingpages geeigneter: Du schickst deine Interessenten auf das Video und hast darunter zB eine Kommentar-Funktion, wenn es ein reines Schulungs-Video ist oder aber auch einen Button zu einer Verkaufsseite, wenn es ein Werbevideo ist.

Ganz prinzipiell ist es wesentlich, für das eine wie auch das andere ein klares Konzept zu haben und nicht einfach ein paar Videos aus der Hüfte zu schießen.

Tipp 6: Halte Live Webinare

Eine gute Gelegenheit dich und auch gleichzeitig deine Expertise zu präsentieren sind Live Webinare. In einer halben Stunde bis Stunde hilfst du deinen Besuchern, ein Problem zu verstehen – und auch ein Stück weit zu lösen. Sie können ähnlich wie in einem Live Vortrag Fragen stellen und sich auch sonst einbringen. Fast immer gibt es am Ende eines Webinars ein Angebot – meist zu einem Online Kurs oder einem Erstgespräch für ein Coaching, eine Therapie oder eine Komplettlösung.

Doch Webinare können noch viel mehr, denn neben den Verkäufen bieten sie dir eine exzellente Gelegenheit, deine Expertise zu zeigen – und natürlich auch deine Persönlichkeit. Außerdem kann man durch Webinare die eMail-Liste sehr schnell mit vielen interessierten potenziellen Kunden vergrößern.

Tipp 7: Erstelle automatisierte Webinare

Heute finden viele Webinare auch gar nicht live statt. Sie sind vielmehr aufgenommene Video-Lektionen, die man dann zu einer ganz bestimmten individuell buchbaren Zeit als Online Schulung konsumiert. Viele Trainer geben sich herzlichst Mühe, das Ganze trotzdem wie ein Live Event aussehen zu lassen, doch das muss man nicht, man kann auch ehrlich bleiben.

Der große Vorteil für den Referenten ist, dass man sich zwar einmal viel Mühe gibt, das Webinar aufzunehmen und die Automatisierung einzurichten, doch ab dann läuft alles wie von selbst – und wenn man alles richtig gemacht hat generiert man stetig Verkäufe. Das ist natürlich wesentlich weniger anstrengend als ein Live Webinar – bringt aber unter dem Strich auch oft nicht so viele Umsätze, wie wenn man ein cooles Live Event hinzaubert – doch das muss man halt auch können – und 50-100 Teilnehmer sind auch nicht ganz so leicht aufzustellen, wenn man im Marketing noch ungeübt ist.

Mache dich sichtbar und setze die richtigen Schritte in Richtung Online Business!

So, das waren jetzt mal einige Tipps, wie du dein Gesicht in die Gehirne deiner potenziellen Kunden brennst – mit einem aussagekräftigen Foto und mit guten inhaltsreichen Videos. In Folge 2 sprechen wir über deinen Lead Magnet.

Noch ein ganz besonderer Tipp: Ab sofort kannst du auch wieder bei meinem fünftägigen kostenlosen Workshop "Let's go Online!" mitmachen. Setze 5 wesentliche Schritte in Richtung Online Erfolg, mache dich sichtbar und präsentiere dich und dein Business jeden Tag noch besser!

Wie geht es dir vor der Kamera? Verwendest du schon Video für dein Marketing?

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